Reportage zu Hanf in Israel auf den Oldenburger Filmtagen

oldenburger festspiele

Während man in der Bundesrepublik noch sehr streng gegen den Konsum von Cannabis vorgeht, hat man in anderen Ländern die gesundheitsfördernde Wirkung schon längst erkannt. Besonders in Israel ist man, was den Konsum von medizinischem Cannabis angeht, besonders fortgeschritten.
Schon seit mehr als zwanzig Jahren wird dort intensiv zu den gesundheitsfördernden Effekten der Hanfpflanze geforscht und in Studien getestet. Hier wird Cannabis, das Extrakt der Hanfpflanze, auf vielseitige Weise bei Patienten angewendet. Nicht nur der Konsum durch das Rauchen ist hier bekannt, auch als Tablette sowie zum Inhalieren können eine Linderung unterschiedlicher Beschwerden bewirken.

Reportage bei den Oldenburger Filmtagen

Journalist Richard Schneider spricht in seinem Video, dass in der ARD und auf den Oldenburger Filmtage gezeigt wurde, mit Patienten, die von einem schmerzhaften Alltag erlöst wurden. Schneider zeigt auf, dass CBD, ein wesentlicher Bestandteil des Marihuanas, eine erstaunliche Wirkung auf die Gesundheit der Kranken haben kann. Nachweislich ist Cannabidiol, kurz CBD, stark Entzündungshemmend und wird so in der Medizin bei vielen Krankheitsbildern erfolgreich eingesetzt.

Während man hierzulande nur langsam die positiven Effekte der altbekannten Heilpflanze erforscht, ist man in Israel schon viel weiter. Die Immunologin Gallily erforscht bereits seit vielen Jahren die therapeutische Wirksamkeit der Hanfpflanze. Professorin Gallily macht deutlich, dass Cannabis viel mehr ist, als nur eine Droge. Vielmehr muss man die Extrakte der Hanfpflanze trennen, denn die THC haltigen Blätter wirken psychoaktiv und können so einen Rauschzustand hervorrufen. Das CBD, dass aus den weiblichen Blättern der Hanfpflanze entnommen wird, wirkt hingegen nicht psychoaktiv, sondern positiv auf die Gesundheit. Das sogenannte Cannabidiol ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen und allein deshalb schon als gesundes Mittel erforscht.

Dennoch, so sagt die israelische Wissenschaftlerin Gallily, sind nicht alle von der Wirksamkeit der Heilpflanze überzeugt. Obwohl das israelische Gesundheitssystem staatliche Plantagen überwacht und die Erzeugnisse nach strengsten Überwachungen kontrolliert an schwer erkrankte Patienten abgibt, sind einige Mediziner noch immer nicht von der besonderen Wirkung des Cannabis überzeugt. Sie fürchten Klagen von Patienten, denen auch durch die Anwendung von Marihuana nicht geholfen werden konnte.
Dabei ist das Jahrhunderarte Heilkraut weitestgehend frei von Nebenwirkungen, wenn man sich an die ärztlich verschriebene Menge und eine regulierte Anwendung hält.

Welche Effekte wurden gezeigt?

Auch die israele Pharmaindustrie ist über die Forschungsergebnisse zum Marihuana nicht gerade erfreut. Das Naturprodukt lässt sich nicht von einem Unternehmen patentieren und hindert die Verkaufsergebnisse von chemisch hergestellten Medikamenten.
Trotz dieser Umstände ist Israel auf dem Gebiet der Forschung rund um medizinisches Marihuana eines der führensten Länder und besonders den strengen europäischen Ländern weit vorraus.

Der Bericht, der bereits 2013 erstmals in der ARD gezeigt wurde und auch als Beitrag zu den Filmtage Oldenburg eingereicht wurde, könnte auch in Deutschland für viele Patienten interessant sein. Zwar ist medizinisches Cannabis in der Bundesrepublik mittlerweile erlaubt, für den Schwerkranken ist der Weg zum medizinischen Cannabis jedoch ein beschwerlicher und weiter Prozess, der unter Umständen mehrere, wertvolle und oft schmerzhafte Monate in Anspruch nehmen kann.

Der positive Effekt von hochwertigem CBD Öl zeigt sich bei zahlreichen physischen und psychischen Erkrankungen. Sogar als ergänzende Therapie in einer Krebsbehandlung wird CBD Öl von modernen Medizinern empfohlen.
Somit ist Cannabis längst nicht mehr Droge für Hippies, sondern ein gesundheitsförderndes Mittel, dass bereits durch viele CBD Öl Erfahrungsberichte seinen Siegeszug angetreten hat.

Wer nicht so lange unter körperlichen, aber auch seelischen Qualen leiden möchte, der kann sich die Forschungsergebnisse aus Israel zu Nutze machen und CBD kaufen. Das Hanfprodukt ist mittlerweile hier frei erhältlich, solande sein THC Wert weniger als 0,2% entspricht. Die gesundheitsfördernde Wirkung von nicht psychoaktiven CBD ist gerade auf dem Vormarsch und ruft zahlreiche Händler auf den Markt.
Von CBD haltiger Schokolade über Nudeln mit CBD Anteil, CBD haltigen Erfrischungsgetränken bis hin zum reinen Öl, dass innerlich und äußerlich angewendet werden kann, findet man mittlerweile alles rund um das Erzeugnis der Hanfpflanze.

 

über Oldenburg

Theater

Das älteste Theater ist das Oldenburger Staatstheater. Ein Theater, das ursprünglich 1833 vom Zimmermann Muck als Holzkonstruktion in der Nähe des heutigen Theaters erbaut wurde, wurde 1881 durch ein italienisches Renaissancegebäude ersetzt. Auf dem Gelände zwischen Theaterwall und Stadtgraben realisierte Hofarchitekt Gerhard Schnitger das Großherzogliche Residenztheater. Es wurde jedoch im November 1891 als Folge eines Brandes verbrannt, der wahrscheinlich durch ein Feuerwerk im Inneren verursacht wurde. Das neobarocke Theater wurde 1893 eingeweiht und um eine Kuppel und weitere Atel-Gebäude erweitert. 1918 zog sich der letzte Großherzog zurück und das Theater wurde in Oldenburgisches Landestheater umbenannt. Seit dem Erwerb durch das Land Oldenburg im Jahr 1938 wird das Gebäude im Rahmen des finanziellen Ausgleichs zwischen den Ländern und den Gemeinden als Oldenburger Staatstheater bezeichnet. Andrea Clausen, Theaterschauspielerin und heutiges Mitglied des Wiener Burgtheaters, begann ihre Bühnenkarriere in diesem Theater. Auch die Schauspielerin Ulrike Folkerts, bekannt aus der ARD-Tatort-Serie als Kuratorin Lena Odenthal, begann hier ihre Karriere.

Die August-Hinrichs-Bühne ist Mitglied des Staatstheaters und spielt ausschließlich im deutschen Bass. Im März 1921 errichteten die Mitglieder von Späälkoppel die Bühne unter dem Namen Ollnborger Kring. 1923 schloss sich das Unternehmen dem Landestheater an und änderte seinen Namen in Niederdeutsche Bühne Oldenburg in Landestheater. August Hinrichs Bühne im Oldenburger Staatstheater wurde 1939 nach dem Staatstheater benannt. Zwischen 1945 und 1998 trat die AHB im Theater des Schlosses Oldenburg auf. Seit 1998 tritt sie in der sogenannten Casa Pequeña del Teatro del Estado auf. Die Bühne entwickelt sich als Verein, die Praxis der Mitglieder fungiert als Freizeitbeschäftigung. Seit der Übernahme durch Geschäftsführer Markus Müller im Jahr 2006 ist die August-Hinrichs-Bühne als eine der sechs Sparten (Niederdeutsches Schauspiel) in das Theater integriert.

Das Studentenwerk Oldenburg betreibt seit 1985 das UNIKUM und das Unitheater. Die damals gegründete Oldenburger Uni Theater GmbH nutzt UNIKUM seit Juli 1997. Hier werden studentische und freie Theatergruppen organisiert.

Auch das Grausame Theater, ein modernes Theater für Erwachsene und Kinder, wurde 1985 eröffnet. Von 1999 bis 2009 bezog das Theater seinen ersten Firmensitz, den Theaterhersteller Rosenstraße. Im Herbst 2009 eröffnete sie ihr neues Theater- und Forschungszentrum in der Klävemannstraße 16 unter dem neuen Namen „Theatre cruel +“.

Die Kulturetage wurden 1986 von der Kulturkooperative Oldenburg e.V. initiiert. Durch die Anmietung einer Wohnung in einem Lagerhaus am Hauptbahnhof bieten die Kulturetage neben einer Kabarettbühne Raum für verschiedene Kunstformen. Konzerte, Kabaretts und Vorträge finden derzeit in einem Saal, einem Studio und drei Proberäumen statt, die Platz für verschiedene Veranstaltungen bieten.

Das private Theaterlabor zeigt seit 1995 vor allem zeitgenössisches Puppentheater, und auch die Aufführungen mit selbst entworfenen Puppen basieren auf Elementen aus dem Stück. Neben den Theaterstücken werden auch Konzerte und Vorträge angeboten.

Das Vrije Theater Hof/19 ist das jüngste Theater in Oldenburg seit seiner Gründung im September 2001. Die hier angesiedelte Widu-Theater-Produktion fand früher auf den Bühnen des Kulturetage- und Theater-Herstellers statt.